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Aral Studie Trends beim Autokauf 2017

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In der Zeit vom 2. bis zum 13. März 2017 wurden im Rahmen der Aral Studie "Trends beim Autokauf" insgesamt 1.003 Teilnehmer online befragt.

Scrollen Sie nach unten und erleben Sie die Ergebnisse als interaktive Webreportage.

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Die jetzt erschienene achte Auflage richtet den Schwerpunkt auf die private Pkw-Nutzung und auf das Kaufinteresse an einem Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagen in den kommenden 18 Monaten. Lesen Sie die ganze Studie in unserer Broschüre "Aral Trends beim Autokauf 2017" welche sie hier herunterladen können.

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Der Wunsch nach einem anderen Auto ist so groß wie nie zuvor – vor allem Neuwagen sind gefragt.

Diagramm1
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41 % der Befragten geben an, dass sie sich in den nächsten 18 Monaten ein anderes Fahrzeug zulegen wollen. Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2015 entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozentpunkten. Wie positiv das aktuelle Konsumklima für den Autohandel ist, zeigt jedoch erst der
Blick auf die Werte der Vergangenheit: Zwischen 2003 und 2013 bewegte
sich das Kaufinteresse in einem Korridor zwischen 18 und 26 %.

Auffällig dabei ist, dass der Wunsch nach einem anderen Auto über alle
demografischen Unterschiede hinweg dominiert. Die Abweichungen
zwischen den beiden untersuchten Altersgruppen und auch zwischen
den Geschlechtern sind marginal. Die langfristige Perspektive belegt auch
hier einen signifikanten Wandel. Frauen gehörten in den Jahren zuvor mit
einem insgesamt geringeren Kaufinteresse zu den größten Skeptikern.
Das Jahr 2009 markierte den bisherigen Tiefpunkt: Damals hatten nur
14 % der Teilnehmerinnen eine konkrete Kaufabsicht. Auf diese Talsohle
folgte ein kontinuierlicher Anstieg von 23 über 26 und 32 auf jetzt 40 %.

Der Autohandel darf sich freuen: Jeder Vierte notierte ein fabrikneues Auto auf seinem Wunschzettel – das sind 9 Prozentpunkte mehr als bei der Vorgängerbefragung aus dem Jahr 2015 und ist zugleich der höchste jemals ermittelte Wert.

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Diagramm1
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Pole-Position neu vergeben: Der neue Primus unter den Herstellern heißt Audi. Für diese Marke interessieren sich 17 % der Studienteilnehmer und damit mehr als doppelt so viel wie bei der Vorgängerbefragung aus dem Jahr 2015.

Dauersieger Volkswagen landet auf Rang drei – deutsche Nobelmarken gewinnen in der Käufergunst – Volumenhersteller sind seltener gefragt.

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Vom ambitionierten Newcomer zur klaren Nummer eins: Während Tesla in den Zulassungszahlen noch immer eine untergeordnete Rolle spielt, konnte sich das Technologieunternehmen beim Thema Umweltfreundlichkeit eine herausragende Position erarbeiten. Bei der Frage, welche Automarke als „umweltfreundlich“ einzustufen ist, nennen 45% der Befragten Tesla. Allerdings finden 65% der Deutschen, dass keine Automarke als umweltfreundlich einzustufen ist.

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Unverändert hohe Rabatterwartung: Wenn sich Deutschlands Autofahrer ein anderes Auto zulegen, rechnen sie mit einem Preisnachlass von durchschnittlich 14 %. Damit liegen die aktuellen Ergebnisse exakt auf dem Niveau der beiden vorherigen Befragungen.

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Das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt wichtig, aber Komfort, Sicherheit und Design gewinnen an Bedeutung. Zwar bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis für potenzielle Autokäufer das wichtigste Entscheidungskriterium, dennoch dominieren die finanziellen Aspekte weniger stark als in der Vergangenheit.
48 % der Befragten nennen in der aktuellen Befragung das Preis-Leistungs-Verhältnis als wichtige Entscheidungs- grundlage. Auch der Anschaffungspreis und der Verbrauch verlieren als wirtschaftliche Kriterien an Bedeutung.

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Trendumkehr im Schnelldurchgang: Die Wahl der Karosserieform gehörte bislang zu den Fragestellungen mit recht geringer Volatilität. Die aktuelle Befragung zeigt jedoch, dass sich Käuferpräferenzen auch innerhalb kürzester Zeit grundlegend verändern können. Die Limousine erobert den Platz als beliebteste Karosserieform zurück. 34 % der Befragten wollen sich für den Klassiker entscheiden. Im freien Fall befindet sich dagegen der Kleinwagen. 2015 wollte noch jeder vierte Autokäufer dem Stadtflitzer den Vorzug geben, jetzt sind es nur noch 6 %. Verglichen damit fällt die Rückstufung des Kombis von 24 auf jetzt 21 % eher klein aus. Zu den herausragenden Gewinnern bei der Karosseriewahl gehört neben der Limousine auch der Geländewagen. Das Interesse hat sich binnen zwei Jahren auf 15 % verdreifacht.

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Der Dauerfavorit vergrößert den Vorsprung: 37 % der Deutschen wünschen sich beim nächsten Autokauf einen schwarzen Wagen. Damit bestätigt sich der Trend der vergangenen Jahre, in denen Schwarz stets am häufigsten genannt wurde. Neu ist der große Abstand zu den dahinterliegenden Plätzen, denn Silber und Blau auf den Rängen zwei und drei kommen selbst in der Addition ihrer Marktanteile nicht annähernd auf die gleiche Größenordnung.

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Dauerbrenner an der Spitze: Klimaanlage, ABS und elektrische Fensterheber. Allerdings verlieren die wichtigsten drei Ausstattungsmerkmale zwischen 8 und 11 Prozentpunkten
gegenüber der Vorgängerstudie. Die Nummer vier der Wunschrangliste gewinnt dagegen deutlich an Marktanteilen: 65 % der Befragten wollen ein hochwertiges Radio beispielsweise mit Bluetooth-Anschluss kaufen. Vor zwei Jahren zogen das nur 49 % in Erwägung. Konventionelle Sicherheitsfeatures wie Kopf- und Seitenairbags verschwinden zunehmend aus dem Bewusstsein der Autokäufer.

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Der Ottomotor bildet die einzige Konstante, denn noch immer ist der Benziner die beliebteste Antriebsart. Die Nummer eins verbuchte außerdem im Vergleich zur Vorgängerstudie ein deutliches Plus von 10 Prozentpunkten, so dass wieder mehr als jeder zweite Befragte angibt, einen Benziner bestellen zu wollen. Auf Platz zwei folgt der Diesel mit nur noch 18 %. Hier scheint offensichtlich die Diskussion um Dieselemissionen und partielle Fahrverbote die Präferenz der Kaufinteressenten deutlich verändert zu haben, denn vor zwei Jahren gaben noch 31 % an, ein Fahrzeug mit Dieselmotor kaufen zu wollen. Der zweite große Gewinner neben dem Benzinaggregat sind Hybridmotoren. Seit 2013 stieg der Anteil von 6 über 11 auf jetzt 15%.

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Neue Technologie als Hoffnungsträger: Befragt nach dem CO₂-Vermeidungspotenzial unterschiedlicher Antriebsarten, trauen Deutschlands Autofahrer dem Elektromotor den größten Effekt zu. Auf den Folgeplätzen reihen sich Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe ein, die ebenfalls positiv bewertet werden.

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Über 50 % der Befragten haben ein grundsätzliches Interesse an einem Elektrofahrzeug. Gegenüber der Vorgängerbefragung entspricht das nur einem kleinen Plus von 2 Prozentpunkten. „Weiß nicht“ antworteten vor zwei Jahren noch 21 %, jetzt sind es 18 %. Die Gruppe der Elektroauto-Skeptiker ist mit 27 % (plus 1 Prozentpunkt) sogar ein wenig gewachsen.


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Mangelndes Vertrauen und kaum wahrgenommene Effekte für die Sicherheit sind größte Hürden. Spurhalte-Assistent, Verkehrszeichen-Erkennung oder Abstandswarner: Die Vorboten des autonomen Fahrens haben längst Einzug in die Normalität auf Deutschlands Straßen gehalten. Und obwohl diese Features bei immer mehr potenziellen Autokäufern auf der Bestellliste stehen, trauen sie der konsequenten Weiterentwicklung wieder weniger über den Weg.

Nur 20 % der Befragten sagen, dass sie sich vorstellen können, autonom zu fahren. Bei der Ersterhebung zu dieser Fragestellung zeigten sich die Teilnehmer vor zwei Jahren deutlich aufgeschlossener. Damals waren es noch 34 %. Ob hinter dieser Entwicklung eine große Verunsicherung steckt oder lediglich mangelnde Kenntnis über den Entwicklungsstand der Technik, lässt sich nicht eindeutig klären.

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Aus der Innovation wird Normalität: Car-Sharing hat einen Bekanntheitsgrad von 90 % erreicht. Gegenüber der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2015 steigt vor allem der Anteil derer, die sich mit dem Thema bereits intensiv beschäftigt haben. Das gilt inzwischen für 23 % der Befragten. Vor zwei Jahren waren es 17 %.

Der hohe Bekanntheitsgrad bringt dem Konzept des geteilten Fahrzeugs jedoch keine breite Zustimmung ein. Zwar glaubt fast jeder Zweite, dass Car-Sharing einen wesentlichen Beitrag für die Reduzierung der Schadstoffbelastung leisten kann, als Mobilitätslösung für die eigenen Bedürfnisse wird es aber als weit weniger sinnvoll eingeschätzt. Nur 22 % der Befragten halten Car-Sharing für attraktiv oder sehr attraktiv. Das entspricht in etwa dem Niveau der Vorgängerstudie. Fast jeder Zweite zählt dagegen zu den Skeptikern.

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Diagramm10
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Die Ergebnisse belegen eindeutig, dass Vorlieben, Einstellungen, Erwartungen und Meinungen wesentlich davon abhängig sind, welcher der drei Kategorien „Städtisch“, „Am Stadtrand“ und „Ländlich“ sich die Befragten zugehörig fühlen.

Studienteilnehmer aus dem städtischen Umfeld planen überdurchschnittlich häufig einen Autokauf in den nächsten 18 Monaten. 45 % von ihnen wollen sich einen anderen Wagen zulegen. Am Stadtrand ist der Wunsch mit einem Anteil von 33 % weit weniger stark ausgeprägt.

29 % der Stadtbewohner ziehen die Anschaffung eines Neuwagens in Erwägung, am Stadtrand sind es nur 20 %. Im ländlichen Raum interessieren sich 8 % für einen Gebrauchtwagen, am Stadtrand kommt ein gebrauchtes Auto nur für 3 % in Frage.

Die Bewohner an den Stadträndern stufen das Auto besonders stark als Prestigeobjekt ein. Das zeigt sich sowohl bei den Gründen für die Fahrzeugwahl als auch bei den Markenpräferenzen. Für 34 % von ihnen spielten das Image und das Prestige eines Autos eine wichtige Rolle. In der Stadt (25 %) und im ländlichen Raum (24 %) ist diese Einstellung weniger verbreitet. Dementsprechend punkten am Stadtrand vor allem die Nobelmarken. Audi ist hier mit einem Anteil von 22 % die klare Nummer eins. Auch Mercedes und BMW ziehen in dieser Region mehr Kunden an als in den Vergleichsgruppen. Volkswagen findet seine treuesten Kunden im städtischen Gebiet (15 %), während die Befragten mit Wohnsitz in ländlichen Gebieten mit einem Anteil von 11 % ein japanisches Auto in Erwägung ziehen. Dieser Anteil ist doppelt so hoch wie in den Vergleichsgruppen.

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Wie sieht das Wunschauto des Jahres 2017 aus und welche Trends werden den Autokauf in den kommenden 18 Monaten maßgeblich beeinflussen?

Diese Frage beantworteten die Studienteilnehmer zum vierten Mal und machten dabei klar, dass sich Präferenzen deutlicher und schneller ändern als in der Vergangenheit. Das Wunschauto ist eine Zusammenstellung der Antworten mit den größten Zustimmungsraten in den einzelnen Kategorien. Aktuell handelt es sich dabei um eine schwarze Limousine der Marke Audi, die von einem Benzinmotor angetrieben wird. Klimaanlage, ABS und elektrische Fensterheber gehören zum Bestellumfang und der Preis liegt bei 29.650 Euro.

Das Trendauto ist ein Geländewagen der Marke BMW, der mit Hybridmotor betrieben wird. Auf der Liste der Extras stehen ein Radio mit Bluetooth-Anschluss, eine Standheizung und eine Alarmanlage. Dafür würden die Käufer durchschnittlich 36.100 Euro ausgeben.

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Klassische Antriebe dominieren unverändert den Markt: Von den rund 45,8 Millionen in Deutschland zugelassenen Autos werden etwa 98,4 % von einem Diesel- oder Ottomotor angetrieben. Die Bilanz der alternativen Antriebe sieht auch bei den Neuzulassungen des Jahres 2016 kaum besser aus, das Kraftfahrt-Bundesamt verzeichnete einen Marktanteil unter fabrikneuen Wagen von 2,0 %.

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Hohe Reichweite, kurze Ladezeiten

Diagramm6
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Das sind die Kernforderungen, die potenzielle Elektroauto-Käufer an ihr neues Fahrzeug stellen. Ganz konkret liegt der Durchschnitt der erwarteten Reichweite bei 463 Kilometern pro Ladevorgang.

Das entspricht einem erneuten Plus von 45 Kilometern gegenüber der Vorgängerstudie. Zwar stellen immer mehr Hersteller eine Reichweite in vergleichbarer Größe in Aussicht, die derzeit verfügbaren Modelle erreichen die geforderte Laufleistung jedoch beiweitem nicht.

Auch bei der Ladedauer klaffen Anspruch und Realität noch weit auseinander. Die erstmals zu diesem Fragenkomplex erhobenen Daten zeigen, dass 57 % der Studienteilnehmer eine Ladezeit von 30 Minuten oder weniger für akzeptabel halten. Rund ein weiteres Drittel hält eine Ladedauer von bis zu einer Stunde für vertretbar und 7 % würden sich sogar länger als eine Stunde gedulden.

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Aktuell liegt die Preiserwartung für ein Elektroauto fast auf dem Niveau, das 2016 für einen herkömmlichen Neuwagen gezahlt wurde: 29.650 Euro laut „DAT-Report 2017“. Konsumenten hoffen also, dass sie für das Elektroauto ohne Aufschlag im Vergleich zu konventionellen Antrieben auskommen.

Danach befragt, ob sie auch einen Mehrpreis akzeptieren würden, wenn ihr Wunschmodell als reines Elektroauto verfügbar wäre, steigt die Bereitschaft, zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. 41 % der Teilnehmer sind demnach bereit, mehr zu bezahlen. Vor zwei Jahren lag dieser Anteil bei nur 30 %.

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Übersicht

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Kapitel 1 Einleitung

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Titelbild

Fotolia 72003126 xl
Kapitel 2 Ergebnisse der Studie

Deutsche autofahrer sind in kauflaune

Die marke des naechsten autos

Bg green

Bg2
Kapitel 3 Weitere Informationen

Auto faehrt auf strasse
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