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Aral Studie Tankstelle der Zukunft Großstadt

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Ein Blick in die Zukunft ist reizvoll. Wer möchte nicht wissen, wie sein Leben in einigen Jahrzehnten aussieht? Gemeinsam mit dem Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln wir eine Vision für die Tankstelle im Jahr 2040.

Scrollen Sie nach unten und erleben Sie die ersten Studienergebnisse für die Großstadt als interaktive Web-Reportage.

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Obwohl die Bevölkerungszahl sinkt, werden auf Deutschlands Straßen in Zukunft mehr Kilometer zurückgelegt als noch im Jahr 2010 – 24 Prozent mehr, um genau zu sein. Die Pkw-Flotte verändert sich, die Zukunft gehört dem Hybridantrieb.

Wir geben öfter das Steuer aus der Hand und lassen uns autonom zum Ziel bringen. Viele dieser Ziele liegen im innerstädtischen Bereich. Denn immer mehr Menschen leben in großen Städten oder deren Umfeld.

Klicken Sie auf das Bild für weitergehende Informationen:

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Schon heute bieten Tankstellen weit mehr als eine Möglichkeit zu tanken. Sie sind Unterwegsversorger und Service-Station in einem. Diese Entwicklung setzt sich in Zukunft fort. Dabei bleiben die aktuellen drei Säulen des Tankstellengeschäfts – Kraftstoffe, Shop und Autowäsche – bestehen und werden weiterentwickelt.

Auch das Bedürfnis nach schnellen, einfachen, bequemen und situationsgerechten Einkaufsmöglichkeiten wächst – gerade in Städten. Eine steigende Fahrleistung bieten zusammen mit neuen Mobilitätstrends zudem zahlreiche Chancen für eine Erweiterung des Tankstellengeschäfts.

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Bis 2040 wandelt sich die Tankstelle immer mehr zu einem Mobilitätszentrum, das eine große Bandbreite an Dienstleistungen verknüpft. Das bisherige Dreisäulenmodell wird dazu durch Mobilitätsdienste und neue Services erweitert.

Dass der motorisierte Personenverkehr in Großstädten einen leichten Rückgang verzeichnet bedeutet also nicht, dass an Tankstellen weniger los ist. Die Kunden kommen nur nicht mehr so oft mit dem eigenen Auto zur Station und sie steuern häufiger als heute die Lade- statt die Zapfsäule an.

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Durch den Wandel der Fahrzeugflotte verschiebt sich bis 2040 die Kraftstoffnachfrage. Der Bedarf an konventionellen Kraftstoffen geht insbesondere durch Hybridmodelle sowie Effizienzsteigerungen in der Motorentechnik zurück. Hinzu kommt, dass die Fahrleistung konventionell angetriebener Pkw im Nahverkehr um mehr als ein Viertel in Deutschland sinkt. All das macht sich an der Großstadt-Tankstelle bemerkbar.

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Mit der wachsenden Zahl an Elektrofahrzeugen sowie Plug-in-Hybriden wird der Aufbau von Ladestationen an Tankstellen attraktiver. Im Durchschnitt werden drei bis vier Ultra-Fast-Charging-Ladesäulen (UFC) 2040 zum festen Bestandteil städtischer Stationen, neben Zapfsäulen für Benzin, Diesel, Erdgas sowie Autogas oder Wasserstoff.

Dank Ultra-Fast-Charging mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW können die Akkus von Elektroautos innerhalb von fünf Minuten für eine Reichweite von bis zu 145 Kilometern aufgeladen werden.

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Im Jahr 2017 sind in Deutschland 720.000 E-Bikes verkauft worden. Das entspricht aktuell 19 Prozent am Gesamtfahrradmarkt. Und der Marktanteil wird weiter steigen: mittelfristig auf 23 – 25 Prozent, langfristig sogar auf bis zu 35 Prozent. Auch geteilte E-Scooter haben in den letzten Jahren stark zugenommen.

Gerade Lieferboten und Kuriere auf eng getakteten Touren oder Touristen sind in der Großstadt auf Lademöglichkeiten angewiesen. Tankstellen bieten hier ein willkommenes „Back up“: An einem Batteriewechselautomaten werden entladene gegen geladene Batterien getauscht.

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In Großstädten können Menschen zwischen unterschiedlichsten Verkehrsmitteln wählen – ob Pkw, Bahn, Bus, Taxi oder Fahrrad. Noch gibt es für alle separate Anlaufpunkte und Haltestellen. Was aber, wenn die Fahrzeuge mehr und mehr untereinander geteilt oder auch mal auf halber Strecke gewechselt werden?

Mit Blick auf CarSharing-Angebote, verkehrstüchtige autonome Fahrzeuge oder gar Lufttaxis kann die Tankstelle 2040 ein zentraler Knotenpunkt für Reisende auf allen Wegen sein. Sie kommen dort an und steigen auf ein E-Bike oder werden vom autonomen Carpooling-Fahrzeug abgeholt.

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Sie füllen das bereits gefallene Stichwort „On-Demand-Mobilität“ mit Leben: autonome Fahrzeugflotten. Sie erledigen in Zukunft den Ladevorgang und ihre Reinigung ganz von selbst und holen uns am Ende mit dem wöchentlichen Einkauf im Kofferraum bei der Arbeit ab. Soweit die Vision 2040.

Aber wo finden sich passende Services? Um Leerfahrten kurz und wirtschaftlich zu halten, sollten insbesondere Flottenfahrzeuge möglichst alles auf direktem Weg zum nächsten Kunden erledigen. Die Tankstelle kann hier – gerade in der Großstadt – eine tragende Rolle übernehmen. Flottenbetreiber finden an der künftigen Service-Station einen Anlaufpunkt, um ihre Fahrzeuge reinigen oder warten zu lassen.

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Schon heute stehen an einigen Aral Tankstellen Paketstationen bereit. Bis 2040 wird sich diese Infrastruktur gerade auch an innerstädtischen Stationen weiter ausbilden. Der E-Commerce-Trend geht weiter und die Nachfrage nach einer Zwischenlagerung in Wohnortnähe steigt.

Der Vorteil: Wenn Personen aus der Nachbarschaft ihre privat bestellten Pakete abholen, können sie im Shop gleich noch ihre Zutaten für die nächste Mahlzeit mitnehmen. Oder sie schicken ihr autonomes Auto, in dessen Kofferraum Einkauf und Paket direkt verstaut werden.

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Auch das Dach der Tankstelle bleibt nicht länger ungenutzt. Es wird zum Landeplatz umfunktioniert. Denn der Traum vom Fliegen könnte 2040 bereits täglich wahr werden – wenn auch erst für eine kleinere Zielgruppe. Hubschrauberähnliche, elektrische Lufttaxis könnten bereits zugelassen und für den Personentransport im Einsatz sein.

Sie ermöglichen es Passagieren mit wenig Zeit, dem dichten Stadtverkehr auf den Straßen zu entkommen. Innerstädtische Stationen bieten dann eine gute Landemöglichkeit, zumal sich Lufttaxis höchstwahrscheinlich entlang der heutigen Verkehrsachsen bewegen werden.

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Als Umsteigeplatz ermöglichen Tankstellen das schnelle Wechseln der Verkehrsträger. Als Serviceanbieter für autonome und weitere Fahrzeugflotten, wie E-Scooter und E-Bikes, unterstützen sie Mobilitätsdienstleistungen. Zusätzlich bündeln sie neue mobilitätsbezogene Dienstleistungen mit weiteren Services und werden zum Dreh- und Angelpunkt für die städtische Mobilität.

Mit den neuen Angeboten kommen auch neue Kunden an die Stationen. Das eigene Auto ist 2040 noch weniger als heute Voraussetzung für den Tankstellenbesuch. Gerade im dichten Innenstadtbereich werden die einzelnen Stationen sich für einen standortspezifischen Funktions- und Servicemix entscheiden müssen. Fest steht aber schon jetzt, dass sich unsere Mobilität bis 2040 durch die demographischen und technologischen Entwicklungen deutlich wandeln wird.

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Auf unseren Straßen bewegen sich im Jahr 2040 43,1 Millionen Pkw und damit weniger Pkw als im Jahr 2018. Doch wird im Jahr 2040 mehr Verkehr auf deutschen Straßen herrschen, denn die Fahrleistung steigt an:

Zusammen legen alle Pkw knapp 700 Mrd. Kilometer im Jahr zurück. Künftig verzichten die Deutschen auch mit über 80 Jahren noch nicht darauf, mobil zu sein. Wesentlich signifikanter wächst allerdings die Fahrleistung der Nutzfahrzeuge – um 103 Prozent auf rund 200 Mrd. Kilometer pro Jahr.

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Der Personenwirtschaftsverkehr, wie etwa Taxis oder Firmenwagen für Handwerker, sowie der Güterverkehr sind die Treiber für die Zunahme der Fahrleistung. In den Kernstädten sieht die Entwicklung etwas anders aus:

Während auch hier Nutzfahrzeuge die doppelte Kilometerzahl erbringen, bleibt diese bei den Pkw nahezu unverändert. Der motorisierte Personenverkehr verzeichnet sogar einen leichten Rückgang, während Personenwirtschafts- und Güterverkehr auch im städtischen Raum deutlich zunehmen.

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Geht man davon aus, dass sich bereits existierende Technologien, politische und soziale Trends ähnlich schnell wie heute entwickeln, werden Pkw im Jahr 2040 zunehmend mit Hybrid-Antrieb fahren. Dieser setzt sich bei Neuwagen – als Benzin-, Diesel- oder Plug-In-Hybrid – durch.

Auch bei den Nutzfahrzeugen verändert sich die Flotte: Der Hybridantrieb bringt Effizienzvorteile und wird damit 2040 rund die Hälfte der Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen antreiben. Mehr als ein Fünftel fährt weiterhin mit konventionellem Antrieb.

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Das hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: politische Vorgaben, künftige technologische Entwicklungen und nicht zuletzt die Nachfrage von Verbraucherseite. Zum politischen Willen lässt sich mit über 20 Jahren Vorlauf keine verlässliche Prognose stellen.

Welche technologischen Voraussetzungen nötig sind, ist klarer: Batterien müssen im Jahr 2040 erschwinglicher werden, Elektrofahrzeuge weitere Strecken schaffen und Ladezeiten deutlich kürzer sein als heute. Vor allem beim Thema Batterien ist mit Fortschritten bis 2040 zu rechnen – mit kontinuierlichen Verbesserungen und einem sinkenden Preis.

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